LBG Ruhrgebiet

Local Based Games im Ruhrgebiet – Geocaching, Munzee, und co.

Android-App-Check Geohawk

Seit dem Update von Groundspeak gibt es nicht nur theoretisch die GoogleMaps zurück, sondern auch eine weitere App, die die offizielle Api von GS nutzt, wurde vorgestellt.

Geohawk heißt das Programm, dass als “comprehensive paperless geocaching application for Android” beschrieben wird. Da ich ja bereits Neongeo mir näher angeschaut habe, durfte natürlich ein Blick auf Geohawk nicht fehlen.
Erhätlich ist die App kostenlos im Google Play Store. Dafür muss man jedoch auch mit einem Werbebanner rechnen. Installation und Authentifizierung bei Groundspeak funktionierten tadellos…das war es dann leider auch so ziehmlich.

Der erste Screen der App ist die Suchfunktion. Diese ist etwas umfangreicher als bei Neongeo, reicht jedoch nicht an c:geo heran.. So kann man hier nach GC-Code, Ort, Datum, Cache Status und Text Value suchen. Interessant ist vielleicht die Möglichkeit bspw. nach “Publish-Datum” zu suchen. Im Test funktionierte jedoch lediglich die Suche nach GC-Code.

BildDer zweite Screen stellt die Kartenansicht dar. Leider gab es auch hier keine Caches zu sehen, außer denen, die man via Search by GC-Code heruntergeladen hat. Ein Herunterladen der Caches erzeugte nur eine Fehlermeldung. Auch gewöhnungsbedürftig ist die Bedienung der Map. Ein scrollen nach links kann dazu führen, dass man wieder den Bildschirm wechselt. Statt die Karte zu verschieben landet man also wieder auf der Suchseite.

Versuchen wir also den Import von Pocket Queries. Nach etwas suchen und viel scrollen habe ich nun unter “getting started” die Möglichkeit gefunden PQs vom Groundspeak-Server herunterzuladen. Das ganze funktioniert sehr user-freundlich, in dem die Seite im Browser geöffnet wird…man sich entsprechend anmelden muss usw.
Das war also auch nix.
Nächster Versuch…PQs aufs Gerät laden…ich wünsche allen, die es versuchen viel Erfolg. Ich habe nicht herausgefunden, wo man die PQs hinverschieben muss, damit sie vom Programm erkannt und genutzt werden.

Arbeiten wir mit dem weiter, was wir bisher haben. Ein Listing, dass wir mithilfe des GC-Codes heruntergeladen haben. In der Listingansicht werden alle wesentlichen Informationen angezeigt. Lediglich der Beschreibung ist kaum Platz gewidmet. Dies ist auf einem HTC Wildfire natürlich noch ausgeprägter als auf anderen Geräten, doch auch mit einem Defy ist ein Lesen längerer Listings kaum möglich. Das hat c:geo wesentlich besser gelöst. Vielleicht ist das aber auch der Zeit geschuldet, in der Listings vollkommen überbewertet werden *Ironie*.

Fazit bishierher…mein Opa sagte immer “was nichts kostet, dass kann auch nix sein”. Er mag da vielleicht nicht immer recht mit gehabt haben…hier trifft es jedoch zu. Die App ist, zumindest zu diesem Zeitpunkt, scheinbar kurz vor der Alpha-Phase der Entwicklung. Eine Funktionalität konnte ich nicht erkennen. Aber man soll ja auch was positives sagen…es wird einem angezeigt, wie weit man die Api-Beschränkung ausgereizt hat….5998 Aufrufe habe ich heute noch. Mehr als 2 Cachelistings habe ich in knapp 2,5h Stunden nicht geschafft herunterzuladen.

Wochenende am LP

Sonntag,
schon wieder fahren Fahrzeuge mit auswärtigem Kennzeichen langsam hier vorbei, sehr langsam…nach etwa 5 Minuten kommen sie wieder und parken. Diesmal sind es Dresdener, gestern standen dort zwei Fahrzeuge aus Hamburg, vorgestern einer aus Bremen. Warum parken die bloß an dieser alten Mauer?
Jeweils drei Personen steigen aus, etwas jünger, vielleicht mitte Zwanzig. Sie machen einen fitten Eindruck.
Die Kofferräume werden geöffnet und Rucksäcke werden entladen. Sie ziehen sich um, hier vor meinem Wohnzimmerfenster. Sie ziehen sich taktische Westen und dunkel Arbeitshosen an, einer von ihnen, ein großer stämmiger Kerl trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift “Security”. Sie bestücken mit geübten Griffen die unzähligen Taschen ihrer schwarzen Westen. Taschenlampen, Batterien, Werkzeuge, und andere Sachen, die ich nicht erkennen konnte. Vielleicht sind die ja von einem neuen Wachdienst. Das wäre endlich mal eine Maßnahme. Was in letzter Zeit auf dem Gelände los ist, ist eine Zumutung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis etwas passiert.
Während ich mir ausmale, wie sie die Sprayer, Fixer und Punks von dem Gelände treiben, ziehen sich die sechs in ruhe weiter um. Eine Frau, etwas kleiner als der Rest der Gruppe, scheint die Anführererin zu sein. Sie holt Zettel und eine Karte aus dem Auto. Alles wird auf der Motorhaube ausgebreitet und die anderen stellen sich im Kreis um sie. Sie zeigt irgendetwas auf der Karte, verteilt Zettel.
Aufbruchstimmung
Jeder scheint seine Anweisungen erhalten zu haben. Mittlerweile ist gut eine viertelstunde vergangen. Sie trinken noch einen Schluck, einer verschlingt noch gierig ein Butterbrot. Die letzten Ausrüstungsgegenstände werden angezogen. Sie ziehen Head-Sets an, prüfen scheinbar die Verbindung. Einer testet einen Teleskopschlagstock, Pfefferspray wird an einen Bügel der Weste eingehangen.
So langsam wird mir das unheimlich. Was haben die vor? Das kann doch kein seriöser Wachdienst sein. Vielleicht ein Einsatz des SEK? Sie schauen sich um, hoffentlich haben sie mich hinter dem Fenster nicht entdeckt.
Doch haben sie. Einer der Gruppe, ruft etwas zu den anderen und nickt mit dem Kopf in meine Richtung. Ein anderer zuckt mit den Schultern. Sie warten scheinbar auf das Signal der Anführerin. Sie schaut hoch zu mir. Sie scheint etwas anzuwägen und schaut auf die Uhr. Dann eine abfällige Handbewegung und die Gruppe setzt sich in Bewegung. In gekonnten Bewegungen huscht einer nach dem anderen durch das Lcoh an der Mauer. Einer bleibt noch zurück und beobachtet die Straße. Er greift an sein Head-Set und scheint mit der Gruppe zu sprechen, sieht zu mir hoch und verschwindet dann auch.

Mittlerweile sind 4 Stunden vergangen. Bisher habe ich keine Polizeifahrzeuge oder ähnliches in der Nähe gesehen. Was machen die dort bloß. Ich gehe nach unten und schaue mir die Fahrzeuge an. Normale Wagen, chaotischer Innenraum. Zwischen den Tüten von Fast-Food-Unternehmen liegen Schuhe, Schokoriegel und jede Menge Papier. Ich kann nicht erkennen was darauf abgebildet ist. An der Heckklappe ein merkwürdiger Aufkleber mit einer sechsstelligen Buchstaben und Zahelnkombination. Sieht aus wie ein Strichcode.

Mittlerweile ist es dunkel. Ich sehe Lichtkegel wie wild über das Gelände huschen. Manchmal scheinen sie zu tanzen und erleuchten ganze Areale, dann, ganz plötzlich huschen alle schnell auf eine Stelle. Nach wenigen Minuten werden die Lampen scheinbar dunkler. Nur noch schwache Lichtpunkte bewegen sich im Entenmarsch zum gegenüberliegendem Ende des Geländes. Die Gruppe macht halt. Wieder wird die Umgebung hell erleuchtet. Nach weiteren Minuten sammeln sie sich wieder an einem Punkt…und verschwinden im Gebäude. Soll ich die Polizei rufen? Was zum Teufel tuen die dort?
Einer hat mir vor zwei Wochen erzählt das es dort Leute gibt, die dort ein Spiel spielen. Eine Art Schnitzeljagd…so sahen die aber nicht aus.

1Uhr ich gehe ins Bett. Ich werfe noch einen letzten Blick aus dem Fenster. Alles dunkel. Auch die Fahrzeuge sind verschwunden, was bleibt sind Verpackungen von Schokoriegeln und Burgertüten. Ich freue mich schon auf Freitag…wenn es wieder losgeht.

 

Nachtrag: Diese Geschichte basiert auf realen Begegnissen…lediglich aus der Sicht eines fiktiven Anwohners erzählt…doch selbst den hinter dem Fenster gab es wirklich…

Regulation von Besucherströmen

Im Geoclub kam (mal wieder) eine Diskussion um Caches mit Terminkalender auf. Das ganze scheint die Gemüter doch zu erhitzen und natürlich musste auch hierbei ersteinmal nach der Bibel den Guidelines gerufen werden…schließlich soll ein Geocache ja für alle Cacher potenziell machbar sein – wann sie wollen.

Während das Vorgehen hier im Ruhrgebiet zwar nicht normal, aber auch nicht selten, ist, so scheint es in anderen Regionen schon deutlich weniger zu sein. Doch was sind die Motivationen der Owner dahinter und wie beieinflusst, oder beeinträchtigt mich das ganze als “Sucher”…

Als Owner fällt mir dabei als erstes ein, dass ich die Besucherströme aus verschiedenen Gründen regulieren möchte. Ein frisch veröffentlichter Nachtcache kann beispielsweise an den ersten Wochenenden hier mal eben 20 Logs erhalten – was eine entsprechende Menge an Teams nach sich zieht. Wenn der Cache entsprechend gut ankommt, dann wird er auch die nächsten Wochen und ggf. Monate mit Fundzahlen von 10 Logs / Wochenende weiterlaufen…
…natürlich kann man sich darüber als Owner freuen, aber man kann auch einen höheren Wartungsaufwand beklagen und es kann auch dazu führen, dass sich Anwohner/Förster/(hier eine beliebige Personengruppe deiner Wahl einsetzen)/… wundern, warum der gesamte Wald zwischen 20 und 1 Uhr ausgeleuchtet ist. Zwei Teams im Abstand von 2-3 Stunden fallen da schon weniger auf als drei Teams im Abstand von 45min.

Als Owner kann ich mir aber vielleicht auch wünschen, dass das Cacheerlebnis, das ich meinen Gästen bieten möchte, möglichst gut rüberkommt. Vielleicht habe ich mir tolle Stationen  überlegt oder gebastelt, die in einer kleinen Gruppe viel eher ihre “Wirkung” entfalten können, als vor einem großen Rudel…
Ich weiß in Zeiten von Powertrails und “Fundzahlen als Währung auf Stammtischen” ist dies eine eher idealistische Vorstellung, doch es gibt noch solche Owner und auch solche Cacher…klingt komisch, is aber so…

Manchmal gibt es aber auch ohne Zweifel Caches, die sich in der – nennen wir es mal Grauzone der Legalität – bewegen. Hier steht natürlich auch der Schutz des Caches vor der Öffentlichkeit im Vordergrund, auch wenn gerne der Schutz der Location vorgeschoben wird. Möchte ich jedoch einen LP schützen und erhalten, dann lege ich dort keinen Cache.

Als Suchender birgt der Kalender aber den Nachteil, dass ich den Cache zumindest mittelfristig planen muss. Da kann am Ende natürlich auch mal etwas dazwischen kommen, sei es das Wetter, Krankheit oder sonstige Termine und schon muss ich den Cache eventuell um gleich ein paar Wochen verschieben. Dafür habe ich aber auch den Vorteile, dass ich mir (fast) sicher sein kann den Cache entsprechend alleine anzugehen – ohne am Ende in einem 15 Personenrudel zu laufen und zwischendurch irgendwelche Koordinaten diktiert zu bekommen, von denen ich nicht weiß, woher sie stammen…so macht mir Cachen nämlich keinen Spaß.

Hier im Ruhrgebiet funktioniert das ganze recht gut und es kommt selten zu Überraschungen – wenn jedoch, dann führt das aber auch mitunter zu kleineren Wortgefechten in den Logs.

Die Idee auf irgendeine Art und Weise die Besucherströme zu kanalisieren ist hier auch nicht neu. Bereits 2008 versuchte man Besucherströme durch ein Tool zu regulieren, dass man während des Caches mit sich führen musste. Das führte dann dazu, dass man Freitagsmorgens vor der Arbeit mal eben 150km mit dem Auto unterwegs war, nur um sich das Tool für den Abend zu sichern…da ist so ein Doodle-Kalender eine zeitökonomische und ökologische Bereicherung.

Ich kann es aber auch natürlich über die T-Wertung versuchen die Besucherströme zu regulieren…bei der D-Wertung funktioniert es schon nicht mehr – Mystery-Lösungen können sich hier unter Cachern schneller ausbreiten als die Grippe.

Für mich kann der Terminkalender eine win-win-Situation für alle Beteiligten darstellen. In Regionen, wo die Cacherdichte vielleicht geringer ist (mit Stammtischen <100Personen :-) ), da sind sie aber vielleicht tatsächlich überflüssig, solange vielleicht auch noch andere Maßnahmen funktionieren.

Wie umgehen mit Regelverstößen

Heute wollte ich das Wochenende nochmal nutzen, um ein paar Kilometer durch den Wald zum Dosensuchen zu laufen. Der erste Multi entpuppte sich als “Abzähl-Rechen-Multi” und daher wurde ab Station 2 ein Tradi und ein anderer “Abzähl-Rechen-Multi” eingeschoben. Nachdem Station 1 gelöst gelöst war, staunte ich aber nicht schlecht. Der hinterlegte QR-Code, Station 2, befand sich schlappe 3cm nebem dem Tradi.

Tja, wie nun umgehen mit einem solch eklatantem Regelverstoß.  Viele Regelverstöße werden ja seitens der Community mit einem, oder zwei zugedrückten Augen hingenommen. Das beginnt bei Lostplaces, wo ja bekanntlich (fast nie) eine Erlaubniss des Eigentümers vorliegt, Stationen, die 60m neben einer anderen Dose liegen, oder auch “vergrabenen”/ebenerdig versteckten Caches. Zu meist, werden solche Regelverstöße zwar bemerkt, aber solange sich die Caches nicht stören und das “Erlebnis” stimmt, wird das ganze hingenommen.

Der Fall heute jedoch war selbst mir, der gerne die Augen zudrückt, zu viel. Daher wurde ein entsprechender NA-Log abgesendet.Eigentlich wollte ich auch noch das nebenstehende Bild anhängen, aber in Seattle scheint mal wieder irgendetwas nicht zu funktionieren, so dass das Bild nicht hochgeladen werden konnte.

Natürlich ließ auch eine entsprechende Reaktion des Owners nicht lange auf sich warten – 2 NA-Logs und ein Found-Log wurden gelöscht und es erfolgt ein E-Mail-Brainstorming über die Abstandsregelung und ihre Auslegung.

Trotzdem plagte mich eine gewisse Zeit mein Gewissen. Schließlich könnte durch meinen NA-Log mindestens eine der Dose im Archiv verschwinden, in die der Owner auch Zeit und Arbeit investiert hat. Zudem drücke ich gerne mal ein Auge zu, ohne gleich die Geo-Polizei zu spielen. Hätte ich zum Beispiel hier auch einen NA-Log abgestzt, wenn es sich um zwei “Super-Caches” gehandelt hätte?
Nicht zuletzt ist für viele Cacher ein “NA-Logger” auch gleichbedeutend mit einem Spielverderber – weshalb dieser Logtyp wohl auch nur sparsam eingesetzt wird und vorwiegend von Sockenpuppen abgesetzt wird. Trotz dieser Bedenken halte ich weiter an meinem NA-Log fest – irgendwo muss man eine Grenze ziehen, auch wenn meine dann vielleicht schneller erreicht ist, als bei den Vorfindern. Alle haben den ToU bei der Anmeldung zugestimmt und auch beim Erstellen des Listings die Haken bei den ToU und auch den Guidelines gesetzt. Ob die 161m-Regelung sinnvoll ist, ist an der Stelle unerheblich – es sind halt die SpielregelnRichtlinien, der gewählten Plattform.

Ich bin mal gespannt, wie das Ganze weitergeht…

Android-App-Check: Neongeo vs. c:geo

Durch die aktuelle Ausgabe des Geocaching-Magazins wurde ich auf eine App aufmerksam, die dort als “All-in-One” – Geocaching Lösung für Android Smartphones beschrieben wird. Für Andoid-Smartphones existiert bereits mit c:geoeine kostenlose und sehr umfangreiche Alternative zur 6,99€ teuren offiziellen Groundspeak-App, die auch in Sachen Funktionsumfang und Stabilität noch einige Userwünsche offen lässt. Grund genug für mich Neongeo einmal umfangreich auszutesten und auch im Vergleich zu c:geo sehen.
Während mit der Nutzung von c:geo ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von Groundspeak gesehen wird, nutzt Neongeo die offizielle API-Schnittstelle und wird auch im “Partnering-Program” von Groundspeak genannt. Im Gegensatz zu c:geo kostet Neongeo jedoch dafür auch 3€, was aber immer noch deutlich günstiger ist, als die offizielle Groundspeak-App.

Der erste Kontakt

Die Installation verlief sowohl auf einem HTC Wildfire, wie auch auf einem Motorola Defy problemlos. Bei der erstmaligen Ausführung hinterlegt man seine Zugangsdaten für geocaching.com und bestätigt die Nutzung der API-Schnittstelle. Ich verwende mein Smartphone vorwiegend, um spontan cachen zu gehen, weshalb für mich die Kartenansicht und die Suche nach Caches eine entscheidende Funktion darstellt. Insgesamt lässt sich die App wie c:geo sehr intuitiv bedienen.

Im Gegensatz zu c:geo, werden die nächsten 4 Caches bereits mit Namen und Entfernungangabe aufgeführt. Diese “Cachelist” lässt sich über “settings –> customization” aber auch verkleinern, erweitern oder ausblenden. Ebenso hat man die Wahl, ob man die offiziellen Cachesymbole verwendet, oder auch die Kompassgröße usw. lassen sich dort nach belieben anpassen. Mit einem Klick auf ein entsprechendes Cache-Icon oder einem Cache aus der Cachelist, öffnen sich die wichtigsten Details. Angenehm im Gegensatz zu c:geo empfinde ich dabei die direkte Angabe der Cachegröße, ohne die  Beschreibung aufrufen zu müssen.

 

 

Ebenfalls sehr angenehm ist die Navigation mittels Overlay-Kompass, so verpasst man definitiv keine weitere Dose am Wegesrand. Mittels Klick auf den Kompass kommt man jedoch zu einer gewohnten Kompassansicht, wie man sie z.B. von c:geo kennt. Als Karten stehen einem dabei neben GoogleMaps auch GoogleSatellite und auch auch OSM zur Verfügung – alles, was man so braucht, wenn gleich c:geo z.B. mit OSMoffline oder der Radfahrerkarte weitere interessante Alternativen anbietet.

Feldversuch

Eines vorweg: Zwischen beiden Programmen habe ich auf meiner Tour nur Nuancen feststellen können. Ich habe jedoch Neongeo als etwas schneller wargenommen. Mit beiden Programmen kann ich mich mittels GoogleMaps-Navigation  zum Parkplatz führen lassen, Koordinaten eingeben und auch peilen. Im Gegensatz zu c:geo kann ich mir jedoch bei Neongeo auch die Childpoints direkt auf der Karte ansehen und auch eigene POIs setzen, die mir auf der “Cachekarte” angezeigt werden. Ebenso verfügt Neongeo über eine Mehrfachauswahl im Bereich des Cachetyp-Filters, so dass ich mir auch nur Tradis und Multis anzeigen lassen kann.

Beide Programme sind in der Lage GPX-Datein zu verarbeiten, um lästige “Ladezeiten” zu verhindern und auch den Datenstrom zu reduzieren. Bei Neongeo hat man jedoch zusätzlich die Möglichkeit bei GS zum Download bereitstehende PQs direkt herunterzuladen.
Was ich als großen Mehrwert empfinde, ist die Möglichkeit beim online-Log direkt Bilder mit hochzuladen. Das Loggen funktioniert bei beiden problemlos und auch Trackables können abgelegt werden, oder nur den Cache besuchen.

Etwas mehr bietet dagegen c:geo, wenn es um die Suchfunktion geht. Eine Suche nach Stichwort oder GCCode funktioniert problemlos, jedoch eine Suche über Koordinaten, Owner, gefunden von, oder der Adresse sucht man bei Neongeo vergebens. Das geht dann nur umständlich über das scrollen der Karte.

Bei meiner vielleicht vergleichsweisen kleinen Tour hat die Begrenzung der API wohl locker ausgereicht. Eine Statusabfrage konnte ich jedoch nicht finden. Mit 3 Cachelistings pro Tag, lohnt es sich jedoch für nicht-PM definitiv nicht.

Was noch bleibt

Als weiteres Gimmick bietet Neongeo eine “Follow me”-Option an, die nichts mit Twitter zu tun hat, sondern den genauen, oder ungefähren eigenen Standort anderen Nutzern auf der Karte symbolisiert – ähnlich wie geocaching live. Anscheinend können darüber auch direkt Nachrichten versendet werden – da der nächste jedoch 285km entfernt war, hatte ich auf einen Test verzichtet.

Bleibt noch als letztes der Support, bei dem man auch Wünsche einreichen kann. Dazu hat das one-person-Entwicklerteam Mikko Sarvela, aka martsa, ein Forum ins Leben gerufen und ein Wiki, in dem die wesentlichen Funktionen erläutert werden, existiert ebenfalls.

Fazit

Beide Apps eignen sich hervorragend zum Cachen mit dem Smartphone. Im Gegensatz zu c:geo erfordert Neongeo jedoch eine Premium-Mitgliedschaft bei Groundspeak. Die Investition von 3€ ist die App allemal wert und hat mit dem Overlay-Kompass, der Möglichkeit gespeicherte PQs direkt herunterzuladen und dem Anhängen von Fotos beim online-Log für mich ein kleines Stück die Nase vorne – trotz der etwas umständlichen Suchfunktion. Ob sich das “Follow me”-Gimmick zu einer nutzbaren Funktion entwickelt, wird wohl vor allem von der Verbreitung der App abhängen.

Groundspeak hat Schüler-/Jugendgruppen für sich entdeckt…

…so macht es zumindest den Eindruck, wenn man den neusten Artikel des Grundsprech-Blogs ließt.

“Teach Someone about Geocaching in 2012″ ist das Motto der Kampagne und soll nach Selbstauskunft vor allem Erzieher und Gruppenleiter ansprechen. Da so etwas natürlich kein Selbstläufer ist, gibt Groundspeak interessierten gleich alles mögliche mit an die Hand, um zum Erfolg zu kommen.
“Schließlich nehmen sich zum Jahreswechsel Millionen von Menschen überall auf der Welt vor etwas in Ihrem Leben zu verändern. Sich in Form zu bringen, Stress zu reduzieren, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen oder mehr zu reisen.[frei übersetzt nach Klick]

Und DAS ist natürlich nun genau der Grund, weshalb man als Erzieher oder Gruppenleiter in Jugendgruppen und Schulen Geocaching einführen sollte. Helfen wir unseren Zöglingen die Vorsätze für das neue Jahr auch tatsächlich in die Tat umzusetzen.
Beginnen wir unser Jugendseminar mit einer kleinen Präsentation, die man sich bereits fertig herunterladen kann – natürlich in deutsch. Dabei hat man sogar bereits extra ein Feld eingefügt, um die Präsentation mit dem Logo der Organisation zu versehen. Gleich auf Seite 2 gibt es noch ein kleines Filmchen – das man bereits von der Startseite kennt.
So, dass reicht natürlich noch nicht, denn bisher haben wir uns noch nicht in Form gebracht und sind nicht gereist. Also muss es raus gehen. Damit das Erlebnis im Freien auch zum Erfolg führt, gibt es eine kleine Anleitung um ein “Geocaching Event für jugendliche und heranwachsende” zu gestalten – mit gleich zwei Optionen:
a.) gehe und suche Geocaches in einem Park mit einfachem Schwierigkeitsgrad
b.) gehe und verstecke Geocaches in einem Park für das Event – das man die vielleicht anschließend einsammeln sollte ist hier nicht erwähnt
Die Anleitungen gibt es nicht nur für Jugendgruppen, sondern auch gleich geschlechtergetrennt – auch wenn sie sich inhaltlich und im Wortlaut nicht unterscheiden. Aber ist doch toll, wenn man sich Gedanken über einen Girls-Day gemacht hat.
Wer dann noch Fragen hat, der kann sich im entsprechenden Forum mal umhören.

Beenden wir nun unser Seminar mit einer Reflexion der neu erworbenen sozialen Fähigkeiten:
- Teambildung – mag geklappt haben
- vielleicht was über Navigation gelernt – gut möglich
- Erfolgserlebnis – wird sich zeigen, hier klappte es nicht
…und ich bin mir sicher, dass unsere Zöglinge nach diesem Tag ihre Vorsätze für das neue Jahr erreichen werden. Sie werden gesünder leben, mehr reisen und mehr Zeit mit der Familie verbringen…so ein Schwachfug.

Auch hier ist nicht darüber nachgedacht worden, was nun passiert, wenn die Kinder aus dem Seminar entlassen werden. Für sie endet zu meist genau an der Stelle ihre “Geocaching-Karriere”. Sie werden nicht losgehen und sich ein GPS-Gerät kaufen – wo von denn auch. Sie werden auch alleine durch ihren eingeschränkten Bewegungsradius nicht viel cachen gehen können…aber das ganze habe ich schon mal angemerkt

Kaputt gevotet…

Heute ging es zum Jahresabschluss endlich mal wieder mit Tageslicht vor die Tür. Damit das Cacherjahr noch einen spektakulären Ausgang findet, habe ich mir einen Leckerbissen der Region herausgesucht.

Auf ging es nach Oberhausen zur Spielwiese. Der Cache existiert seit rund anderthalb Jahren und wurde bereits von über 900 Teams gefunden und vermutlich von noch mehr gesucht. Mit seinen über 500 Favoritenpunkten und unzähligen Empfehlungen auf Stammtischen, Bookmarklisten und von anderen Teams zählt er zu den “Schwergewichten” des Ruhrpotts – und heute habe ich mich endlich der Aufgabe gestellt.

Vor Ort machte sich jedoch irgendwann Ernüchterung breit. Durchweg alle Stationen sind mit unglaublich viel Liebe zum Detail und Witz gestaltet. Den Ownern kann ich dafür nur meinen allerhöchsten Respekt zollen. Es war vielmehr die Suche, die mich etwas ernüchtern ließ. Ab der 2ten Station verschwand das Navi in der Tasche. Alle Stationen waren leicht auszumachen – man musste lediglich den Trampelpfaden folgen. Zwei Stationen waren für mich als Solo-Team zwar nicht machbar, aber die Koordinaten für die nächste Station brauchte man ja nicht…man folgt einfach dem Weg. So fehlten mir zwar auch zwei Bonuszahlen, aber auch das Final fand sich entlang der ausgebauten Cacherautobahn…

Hätte ich den Cache vor einem Jahr gemacht, so wäre ich mit Sicherheit gescheitert – heute jedoch musste ich mich stellenweise eher zusammenreißen die Stationen tatsächlich auch zu lösen und mich nicht nur an ihrer Gestaltung zu erfreuen.
Es ist schade zu sehen, wie ein Cache durch die Cachermassen kaputtgetreten wird – auch wenn alle Stationen in Takt sind. Ein Phänomen, das wohl die meisten durch Favoritenpunkte, GCVote und sonstigen Empfehlungen gehypten Caches teilen. Da steckt man wieder erneut in einer Zwickmühle. Zum einen bedient man sich ihrer, um unter der unglaublichen Masse von Caches das besondere Erlebnis zu finden, man möchte den Ownern Tribut zollen und ihnen auf diese Weise für ihre Mühen danken – doch gleichzeitig wird gerade dadurch der Cache langsam aber sicher heruntergewirtschaftet.

Abstandsrichtlinie – Ja, aber größer?!?

Im Geoclub traf ich heute Vormittag im Reviewer-Unterforum auf eine kleine und unscheinbare Umfrage. Abstandsregel – Ja oder Nein?

Eine Abstandsregelung erscheint mir, wie vielen anderen auch, generell sinnvoll – lediglich in der Umsetzung gibt es scheinbar verschiedenste Ansichten. Ziel der Richtlinie ist es ja die Cachedichte innerhalb eines Gebietes zu beschränken, nicht nur um Zufallsfunde zu verhindern, sondern soll laut Guidelines auch motivieren neue Orte zu finden. Im dicht besiedelten und dicht bedosten Ruhrgebiet hat dies aber bereits seine Tücken. So sind “interessante” Orte nahe zu flächendeckend bedost und selbst die Wälder werden für Owner knapp. Eine Abstandsregelung – wie auch immer, schränkt damit jedoch auch die Kreativität der Owner stark ein. Einige Cacheprojekte, oder Ideen sind so für mich hier nicht mehr realisierbar gewesen und ich musste in andere Regionen und Bundesländer damit ausweichen – den Guidelines sei dank mit Sockenpuppen-Account.

Was ich dann aber laß, überraschte ich mich. Der Großteil stimmte bisher nicht nur für die eine Abstandsregel ab, wenn auch mit unterschiedlichen Einschränkungen, sondern sprach sich im Thread für eine räumliche Erweiterung der Abstandregel aus, was nicht mal der Themenstarter als Option in Betracht gezogen hatte – hätte ich auch nicht.

Die aktuelle Regelung hat mit Sicherheit ihre Schwachstellen. So sind bspw. Multis mit unterschiedlichen Wegführungen innerhalb eines Gebietes kaum möglich, solange auch hier 161m Sicherheitsabstand zwischen den Stationen erforderlich ist, der Micro an der Leitplanke der B1XX blokiert halt den Eingang zu einer Höhle und die beiden T5er machen eine weitere Bedosung des Waldes unmöglich – shit happens.
Doch was wären die Alternativen? Eine Ausweitung des Abstandes, damit der Micro an der Leitplanke der B1XX auch gleich noch den halben Wald blockiert? Wenn das Problem in der Anzahl der überflüssigen oder unnötigen Caches liegt, dann wird das nicht gelöst durch einen größeren Abstand. Der größere Abstand hätte lediglich zur Folge, dass eben jene Drecksdosen einen größeren Raum einnehmen. In den Ballungsräumen wäre es dann wohl gänzlich mit neuen Caches aus – besonders den reizvollen Multis, die gerne als Qualitätsmerkmal herangezogen werden. Auch Powertrails werden dadurch nicht verhindert, höchstens so angelegt, dass sie tatsächlich nur noch mit dem Auto zu machen sind – sehr ökologisch.

Drecksdosen und Powertrails verschwinden nicht durch einen größeren Abstand, sondern nur durch konsequentes ignorieren. Owner müssen sich mit der Cachedichte abfinden, oder auf andere Gebiete oder gar andere Plattformen ausweichen, oder kreative Lösungen finden, oder zur Not bescheißen…

Geocaching – ein Familienhobby?!?

Geocaching wird gerne als Familienhobby beschrieben, bei dem die Kinder dann auch mal mit den Erachsenen losziehen und spannende, interessante Orte entdecken…soweit die Theorie.
Für solche Caches pflege ich eine private Bookmark-Liste mit Dosen, die sich potenziell als Familienausflug eignen würden. Da kommen dann im Schnitt 10 Dosen pro Jahr drauf und 2 werden gesucht.
Natürlich ist nicht jeder Cache famielen- bzw. kindertauglich. Doch mich plagte da immer ein etwas anderes Phänomen. Selbst meine bessere Hälfte war dem ganzen nicht wirklich zugetan – zumindest was die praktische Durchführung angeht.
Falls man sich dann doch mal auf einen gemeinsamen Familienausflug eignen konnte, und dieser dann auch zu Stande kam, sah es dann so aus:
die Anfahrt zu lang, die Stationen zu eintönig (besonders Ablesestationen) und am Ende das Final sowieso nicht gefunden…
Interessanterweise scheine ich da in meinem Umfeld von Geocachern nicht der Einzige zu sein. Ich kenne wirklich kaum eine Familie, wo das Hobby tatsächlich auch als Famileinhobby ausgeübt wird. Dafür kenne ich umso mehr Familien, bei denen dann doch der männliche Part (seltener beide Erwachsenen) eher der Geocacher ist und der Rest hier und da mal mitkommt. Vielleicht ist das es, was die Dosenfischer mit “Das ist ein Familienhobby, nur die Kinder wolln oft nicht mit” meinen.

Umso überraschter war ich, als man mir heute zutrug, man möge doch einen Nachtcache machen…
Dem war ich natürlich nicht abgeneigt, jetzt musste nur noch ein passender Nachtcache her. Nicht zu weit weg, nicht zu lang und nicht zu schwer – solche Caches wachsen natürlich auf Bäumen.
Nach kurzer Suche wurde ich dann tatsächlich fündig und man kratzte alle Taschenlampen im Haushalt zusammen.

Und was soll ich sagen – es funktionierte.
Alle Stationen wurden auf Anhieb gefunden, jedes Famileinmitglied hat min. eine entdeckt, das Kind wollte nicht getragen werden, der Frau wurde nicht kalt, das Final wurde gefunden, unterwegs traf man noch auf ein paar Rehe, die den Weg kreuzten und selbst den letzten wachen Feuersalamander haben wir gesehen. Und am Ende waren alle zufrieden.
Wenn das so weiter geht, dann kann meine Bookmark-Liste tatsächlich mal abgearbeitet werden.

Geocaching raus aus der Schule!

Geocaching – die neue Trendsportart hält auch immer mehr in der Schule einzug. Neben Projekttagen gibt es auch an duzenden, vielleicht sogar hunderten von Schulen, Geocaching-AGs, die den Schülern das Hobby näher bringen sollen. Als Beispiele mal die ersten Google-Treffer: Steinbach-Schule bei Stuttgart, Ten-Brink-Schule, Gymnasium Syke, Grundschule Hagenbach…die Liste ließe sich an der Stelle beliebig fortsetzen.

Die pädagogischen Ziele (die Kinder raus in die Natur zu locken) sind dabei hochgesteckt, doch nicht nachhaltig erreichbar. So können im Rahmen dieser AG die Kids zwar prima Grundlagen der GPS-Technologie kennenlernen, auch mal mit Kompass und Karte üben sich zu orientieren, oder lebenspraktisches wie

…auch Regeln, neue Begriffe und Zeichen kennen, die beim Geocaching wichtig sind.
Quelle: Gymnasium Syke

Im Idealfall geht es mit den Versuchskindern dann auch mal raus in den Wald und man sucht einen tatsächlichen Geocache, oder versteckt selber welche…im Freien, der Natur, abseits des PC.
Soweit die Utopie…

Das ganze wird jedoch nicht häufig passieren. Für einen solchen Ausflug ins Freie bleiben einem 45, oder vielleicht sogar 90min zur Verfügung – incl. An- und Abreise. Und schon alleine aus Gründen der Aufssicht- und Versicherungspflicht, wird ein solcher Ausflug wohl eher das einzelne Highlight eines AG-Jahres bleiben.
Was nehmen aber am Ende die Kinder aus einer solchen AG mit?
Zum einen sitzen sie trotzdem relativ viel in der Schule rum – vielleicht im Idealfall geht es ein paar mal übern Schulhof, bevor die zwei, drei Dosen im unmittelbaren Umfeld der Schule abgegrast sind – auch wenn man trotzdem noch “nützliches” Wissen an das Kind bringen kann.

Wenn es ganz schlecht läuft, dann passiert am Ende sowas, wie vor meiner Haustüre. Eine Geocaching AG legt Dosen im Umfeld der Schule (1) und die Kinder sind begeistert von der Sache – dumm nur, wenn der Lehrer eine neue Stelle hat, oder die AG einfach ihr Ende findet.  Nun habe ich Dosen vor meiner Haustüre, die nicht mehr gewartet werden, weils die AG nicht mehr gibt. Dafür jedoch Kinder, die nach bestem Wissen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten Caches legen. Natürlich geht das nach hinten los, ohne Unterstützung von halbwegserfahrenen Cachern oder Eltern. Da passiert es dann, dass Hinweise mit Füller auf lose Blätter geschrieben werden und der Behälter nicht ganz dicht ist. Bemerkenswert finde ich in dem Zusammenhang die Reaktion der Community in diesem Falle. Während andere Caches mit weniger Kinderkrankheiten in der Luft zerrissen werden, so wird hier versucht kindgerecht zu reagieren und zu loggen.

Was langfristig von dieser und auch anderen Geocaching AGs bleibt ist Frust und Müll:

Frust bei den Kindern, die vielleicht ein für sie spannendes Hobby gefunden haben, das sie aber mangels Technik, Erfahrung und vor allem Mobilität nicht ohne Unterstützung ausüben können.

Frust bei den Cachern der Region die sich nun nicht nur damit abfinden müssen, dass Kinder und Jugendgruppen mit unbekannten Folgen ihre Caches aufsuchen, sondern auch junge Owner Caches mit sprichwörtlichen Kinderkrankheiten legen. Und in dem Fall helfen auch keine Hinweise, dass man sich auf dem nächsten Stammtisch mal austauschen könnte.

Müll in der Natur von zurückgelassenen Stationen und Caches, die im Archiv verschwinden.

Lediglich die Lehrer können sich am Ende auf die Fahnen schreiben “erfolgreich” eine Geocaching AG betreut zu haben und haben vielleicht ein paar gelöste Mysteries mehr.

Was vielleicht als eine nette Idee für einen Wandertag oder Projekttag anmutet – vielleicht mit dem Fokus auf die Stärkung des Gruppengefühls – ist für den Schulalltag in Form einer AG jedoch gänzlich ungeeignet. Daher Finger weg von solchen Geocaching AGs oder ähnlichem – eine “einfache” Schnitzeljagd, die die Kinder später auch im Nachbarpark und -wald selbst nachspielen können, ist da der bessere Weg.

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